Eine Gourmet-Reise -

in 8 Tagen mit dem Flusskreuzfahrtschiff durch Frankreichs Genusslandschaften


Eine entschleunigte Reise durch farbenfrohe Landschaften im Süden Frankreichs.
Mit dem Flusskreuzfahrtschiff „MS Bijon Rhône“ starten wir eine
848 km lange Tour auf Rhône und Saône.


MS Bijou du Rhône in Lyon


Am 1. Tag war in Lyon ab 16 Uhr Boarding angesagt. Wir nutzten die Zeit und inspizierten die Kabinen, den Salon, die Bar und das Sonnendeck unseres  4 Sterne Kabinenschiffs.


Am 2. Tag unserer Reise fahren wir über Nacht auf der Saône Flussaufwärts, nach Charlon-sur-Saône. Von hier aus bringt uns ein Bus ins Burgund. Vorbei an Burgundtypischen Weinkulturen geht es ins „Cassium“. Hier in der Heimat des „Crème de Cassis“ wird uns die Herstellung des Johannisbeerenlikör in allen Produktionsschritten präsentiert.  Zum Abschluss verkosten wir verschiedene Liköre, hergestellt aus regionalen Produkten wie Nüsse und Beeren.

Früher brannte man mit diesen Anlagen


Typisches Weingut im Burgund


Zurück auf dem Schiff geht unsere Reise weiter nach Mâcon.

Am 3. Tag starteten wir einen Ausflug zu einer Ziegenfarm in Davaye. Nach Besichtigung der Stallungen und Käserei, verkosteten wir unterschiedlichen Ziegenkäse begleitet von diversen  Weißweinen aus der Region.

Ziegenkäse Verkostung


Jetzt ging es nach Le Vieux d’Oingt – einem der schönsten Dörfers Frankreichs.

Typisches Gebäude in Le Vieux d'Oingt


Es liegt auf einem steilen Hügel umgeben von Rebstöcken des Beaujolais,  soweit das Auge reicht.
Unser nächstes Ziel war der Besuch eines Winzers. Wir besuchten seinen Weingarten direkt am Weinkeller gelegen. Der Winzer zeigte uns sein Museum mit historischen Gerätschaften und die einzelnen Schritte zur Weinherstellung im Beaujolais. Der Höhepunkt des Besuches ist eine für die Region typische Weinverkostung.
In Trévoux erwartet uns die „Bijone Rhône“ zur Weiterfahrt.
Heute am Abend ging es auf Saône und Rhône durch die wunderschön illuminierte Altstadt von Lyon.

Am 4. Tag erreichten wir zur Mittagszeit Viviers im Département Ardèche. Von hier aus brachte uns ein Bus ins Gebiet um die Ardèche. Inmitten von Lavendelfeldern gelegen besuchten wir ein Lavendelmuseum und lernten die einzelnen Verarbeitungsschritte der Zierpflanze kennen.

Lavendel Feld


Historische Destillationseinrichtungen im Lavendel-Museum


 Die durch Destillation entstehenden Duftstoffe eignen sich seit Jahrhunderten zur Weiterverarbeitung als Kosmetik- oder Heilstoffe.
Von hier aus ging es auf einer Bergstraße zur Ardèche-Schlucht. Ein Blick vom höchsten Aussichtspunkt der Straße in den Canyon ist atemraubend.

Blick in die Ardéche-Schlucht


Allerdings ist auch die Beobachtung der Kanuten vom Ufer aus auf die Stromschnellen sehr unterhaltsam. Über der Schlucht nutzten wir die Gelegenheit für einen Blick in die bekannte Kalksteinhöhle „Grotte de la Madeleine“.

Grotte de la Madaleine


Am 5. Tag erreichte unser Schiff am frühen Morgen die Grenze zur Camarque. Heute gab es Frühstück an Board mitten in Arles. Ein Stadtrundgang führte uns vorbei an der Arena (Amphitheater mit 12.000 Sitzplätzen) und über dem geschichtsträchtigen Marktplatz (Place de la Republique).

Arena in Arles


Anschließend machten wir einen Ausflug zu einer Stierfarm in der Camarque. Hier werden Kampfstiere für den Einsatz im unblutigen Kampf in der Arena gezüchtet und trainiert.


Besuch der Stierfarm


Zum Mittag gab es ein typisch französisches Schmorgericht „Boeuf Bourguignon“. (Ähnlich einem Rindergulasch).
Nach dem Essen fährt unser Bus durch das Sumpfgebiet der Camarque, vorbei an endlosen Reisfeldern, Herden von Wildpferden und den Sammelplätzen der Flamingos nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Hier lohnte sich ein Bad im stahlblauen Mittelmeer.


Flamingos in der Camarque


Zurück auf der „MS Bijon Rhône“ geht es wieder Flussaufwärts nach Avignon. Hier wird am Kai im Zentrum der Stadt übernachtet.

Der 6. Tag, unser Schiff liegt am Kai neben dem UNESCO-Weltkulturerbe der Brücke Pont Saint-Bénézet. Direkt an der noch intakten Stadtmauer von Avignon, dahinter befindet sich die Altstadt mit prächtigen, mittelalterlichen Bauwerken. Hier starten wir unseren Stadtrundgang in die „Stadt der Päpste“, wie Avignon auch genannt wird. Immerhin war Avignon im 14. Jahrhundert von 1309 bis 1376 Papstsitz.


Papstpalast in Avignon


Besonders beeindruckend ist der gotische Papstpalast und der dahinter liegende öffentliche Garten „Rocher des Doms“. Von hier aus hat man einen Blick auf die westliche Uferseite und historischen Brücken der Rhône.


Blick auf die historischen Rhône-Brücken


Am Nachmittag stand ein Besuch der Stadt Gordes und einer Olivenölmühle auf dem Programm.


Das Künstlerdorf Gordes

Der Höhepunkt der Ölmühlenbesichtigung war die Verkostung unterschiedlicher Olivensorten. Im angegliederten Shop werden hier hergestellte Öle und verschiedene Kosmetikprodukte auf Oliven-Basis angeboten.

Oliven kurz vor der Ernte


Jetzt ging es zum Schiff, das in der Zwischenzeit nach Châteauneuf-du-Pape in Richtung Lyon unterwegs war. Am Abend gab es einen Abschiedssekt mit unserem Kapitän und danach ein Gala-Dinner mit der Crew.

Tag 7, heute haben wir unseren Ausgangspunkt Lyon wieder erreicht. Nach dem wie üblich, üppigen Frühstücksbuffet, gab es eine Stadtrundfahrt. Zuerst auf den nordöstlichen Teil des Hügels Fourvière,  vorbei an den Resten des römischen Amphitheater, direkt zur Basilika Notre-Dame dem Wahrzeichen der Stadt.

Basilika Notre-Dame in Lyon


Nach dem Mittagessen besuchten wir die zwischen Rhône und Saône gelegene Altstadt von Lyon. Unser erster Besuch galt der Pâtisserie von Francois Pralus. Hier verkosteten wir die von der Familie Pralus entwickelte Gebäckspezialität „La Praluline“. (Ein Butter Brioche gespickt mit rosafarbenen Schokoflocken). Von hier aus schlenderten wir zwischen den historischen Gebäuden bis zur Kathedrale Saint-Jean.
Zum Abschluss gönnten wir uns einen Aperitif in der Abendsonne am Ufer der Sâone. Der Bus brachte uns wieder zurück zum Schiff.

Tag 8, jetzt heißt es Kofferpacken und nach dem Frühstück auschecken.
Bis zu unserem Rückflug werden wir die „Halles de Lyon-Paul Bocuse“ - die Markthalle in der Paul Bocuse Jahrelang seine Frischeprodukte aus der Region eingekauft hat - besuchen. Hier lassen wir uns von der überwältigen Auswahl begeistern und können dem Genuss nicht widerstehen.

Typische Auslage in der Markthalle Paul Bocuse


Leider geht unsere Genuss-Tour viel zu schnell zu Ende.


Mehr Infos unter: www.nicko-cruises.de


Diese Reise wurde unterstützt von nicko cruises.Stuttgart
Fotos und Text: KHKern